Das Lebensrad – Wie ausgeglichen ist dein Leben?

09.12.2015 / Change Management, Premium, Prioritäten, Ziele4 Comments

Lebensrad
Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie Gute Vorsätze für 2016

Welche Bereiche sind dir wichtig im Leben? Vernachlässigst du einige davon? Das wird auf Dauer deine gesamte Produktivität reduzieren – auch in den Bereichen, in die du viel Energie steckst.

Gerade in stressigen Zeiten passiert es leicht, dass wir uns auf einen angeblich so wichtigen Teil unseres Lebens konzentrieren und dabei andere wichtige Bereiche vernachlässigen.

Hast du auch schon mal überrascht festgestellt, dass du Freunde, die du sonst regelmäßig triffst, über Wochen nicht gesehen hast? Und es ist dir nicht mal aufgefallen, weil du zu sehr in deinem beruflichen Weiterkommen versunken warst?

An sich ist das erstmal nichts schlimmes. Wenn dies aber zu oft und zu lange geschieht und andere Bereiche zu stark vernachlässigt werden, dann geraten wir aus unserer Balance und letztendlich leiden alle Lebensbereiche darunter.

Die Folge ist, dass wir unzufrieden und unproduktiv werden und uns letzten Endes auch in den angeblich so wichtigen Bereichen – auf die wir uns so stark fokussieren – die Energie fehlt.

Wie du aber ganz einfach die Balance in deinem Leben bestimmen und somit mögliche Gegenmaßnahmen ergreifen kannst, erfährst du hier!

 

Das Lebensrad – die Grundlagen

Das Lebensrad ist ein einfaches, aber sehr hilfreiches Instrument, um deine aktuelle Lebenssituation grafisch darzustellen – und mit dem gewünschten Idealzustand zu vergleichen.

Um das meiste aus diesem Artikel herauszuholen, kannst du dir gleich die Vorlage herunterladen, ausdrucken und dann den Artikel Schritt für Schritt durchgehen:

WIE AUSGEGLICHEN IST DEIN LEBEN?
Das Lebensrad ist ein einfaches, aber sehr hilfreiches Instrument, um deine aktuelle Lebenssituation grafisch darzustellen – und mit dem gewünschten Idealzustand zu vergleichen.


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1) Schreibe deine Lebensbereiche auf das Rad

Als erstes bestimmst du deine wichtigen Lebensbereiche und trägst diese in das Rad ein. Normalerweise sind 8 Bereiche ausreichend; du kannst aber auch mehr oder weniger Bereiche auswählen.

Oft genannt werden zum Beispiel:

  • “Beruf”,
  • “Finanzen”,
  • “Persönliche Weiterentwicklung”,
  • “Gesundheit”,
  • “Familie”,
  • “Freundschaften”,
  • “Spaß und Erholung” und
  • “(Wohn-)Umfeld”.

Wenn es dir leichter fällt, die verschiedenen Rollen, die du alltäglich einnimmst, zu benennen, könnten das unter anderem Folgende sein:

  • “Ehemann/-frau”,
  • “Vater/Mutter”,
  • “Chef”, “Kollege”,
  • “Teammitglied (im Sport)”,
  • “Freund(in)”, etc.

Wichtig ist, dass es für dich wichtige Bereiche bzw. Rollen sind!

 

2) Bewerte jeden dieser Bereiche und verbinde die Punkte

Im zweiten Schritt nimmst du dir jeden Bereich vor und bewertest deine Zufriedenheit in diesem Bereich von “1 – niedrig” bis “10 – hoch”.

Für den Bereich “Beruf” könntest du dich beispielsweise fragen:

  • Wie gut bin ich in meinem aktuellen Beruf?
  • Kann ich mir vorstellen diesen Beruf auch noch in 10 Jahren auszuüben?

 

Im Bereich “Freundschaften” stellen sich dir eventuell Fragen wie:

  • Habe ich genügend (gute) Freunde?
  • Lerne ich immer wieder neue Leute kennen?
  • Habe ich Freunde, mit denen ich (1) gute Gespräche führen kann, (2) Spaß haben kann und (3) mit denen ich offen meine Sorgen teilen kann?

Wenn du jeden Bereich bewertet hast, dann verbinde die Punkte mit Linien, so dass du ein Spinnen-Netz-Diagramm erhältst. In etwa wie dieses hier:

Lebensrad - Beispiel 01

 

3) Was wäre der ideale Wert (für jeden Bereich)?

Im dritten Schritt gehst du nochmal alle Bereiche durch und überlegst, welcher Wert für dich der jeweils ideale Wert wäre.

Hierbei muss es nicht darum gehen, dass du in jedem Bereich 10 Punkte erreichst; es kann beispielsweise sein, dass dir dein Beruf nicht so wichtig ist, so dass ein Zufriedenheits-Wert von “6″ für dich bereits ideal wäre. Möglicherweise ist dir aber der Bereich “Spaß und Erholung” wichtiger, so dass du hier einen Zielwert von “9” anstrebst.

Wie bereits im zweiten Schritt angesprochen: Hier geht es um deine individuelle Bewertung dieser Bereiche. Es gibt kein richtig oder falsch!

Wenn du nun deine Idealwerte für jeden Bereich bestimmt hast, dann solltest du auch diese Punkte mit Linien verbinden, so dass dein Lebensrad-Diagramm in etwa wie folgt aussieht:

Lebensrad - Beispiel 02

 

4) Entscheide dich etwas zu verändern

Dein Lebensrad zeigt dir nun deutlich, in welchen Bereichen du von deinem Idealwert wie weit entfernt liegst und auf welche Bereiche du dich in den nächsten Monaten mehr konzentrieren solltest.

Im letzten Schritt überlegst du dir nun, was du verändern willst. Wenn du beispielsweise im Bereich “Freundschaften” noch weit von deinem Idealwert entfernt bist, könntest du dich dazu entscheiden, anstatt abends vor dem Fernseher zu versauern:

  • regelmäßig mit deinen Freunden etwas zu unternehmen oder
  • einem Sportverein beizutreten, um neue Leute kennen zu lernen.

 

Egal, in welchem Bereich du eine Veränderung erreichen willst, wichtig ist, dass du diese Veränderung auch wirklich angehst.

Wie du hierfür neue Gewohnheiten “einüben” kannst, erfährst du im nächsten Teil dieser Serie.

 

Bis dahin viel Spaß mit dem Lebensrad und viele erfolgreiche Projekte!

Bildquelle (Titelbild): Morguefile.com – DodgertonSkillhause (http://dodger.isinthehouse.com/)


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4 Comments on “Das Lebensrad – Wie ausgeglichen ist dein Leben?”

  1. Ganz toller und sehr hilfreicher Beitrag!! Werde es gleich mal ausprobieren. Vielen Dank!

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