Ziele besser erreichen mit den 3Ps

21.09.2016 / ZieleHinterlasse einen Kommentar

Ziele besser erreichen mit den 3Ps

Leider gehört das Setzen von “richtigen” Zielen, wie auch die richtige Kommunikation dieser Ziele zu den schwersten Aufgaben, die es gibt.

Ziele, die richtig gesetzt und vor allem auch kommuniziert sind, können eine unglaubliche Kraft entwickeln. Auf der anderen Seite gilt aber leider auch, dass falsch gesetzte bzw. schlecht kommunizierte Ziele zu Planlosigkeit und mangelnder Motivation führen können. Zudem ist es möglich, dass wir erst zu spät erkennen, dass wir eigentlich etwas ganz anderes hätten erreichen wollen (bzw. sollen).

In diesem Artikel erfährst du, wie du mit den 3Ps, Klarheit über das WAS, das WIE und das WARUM schaffen kannst. So erzeugst du Klarheit und Motivation für die Erreichung der “richtigen” Ziele!

 

Die 3Ps: PURPOSE, PROCESS, PAYOFF

Die 3Ps, um die es heute geht, sind PURPOSE (also der Zweck), PROCESS (der Weg zum Ziel) und PAYOFF (der Lohn unserer Anstrengungen).

Egal, ob es um langfristige, strategische Ziele, oder um die Ausrichtung einer Besprechung geht, solltest du folgende Fragen beantworten:

  • Welchen Zweck verfolgen wir? (PURPOSE)
    Hier solltest du mindestens zwei grundsätzliche Teilfragen beantworten: u.a. solltest du (er)klären, was der Grund / Auslöser für die Aktion ist. Zudem muss klar werden, was das Ziel der Aktion sein soll.Warum sollten wir also beispielsweise eine Besprechung abhalten, eine Facebook-Page erstellen oder einen Info-Flyer entwerfen? Warum ist die Aktion bzw. das Projekt nötig?

    In der Zweck-Klärung liegt der Schlüssel für erfolgreiche Zielerreichung. Denn ohne die Klärung des Zwecks, können wir keine (bzw. nicht die “richtigen”) Ziele setzten. Wer keine Ziele hat, weiß nicht was Erfolg ausmacht. Und ohne dass wir den Erfolg messen können, können wir weder (gegen-)steuern, noch uns verbessern.

 

  • Wie soll das Ziel erreicht werden? (PROCESS)
    Im zweiten Schritt solltest du (er-)klären, welcher Prozess dich und dein Team zu eurem Ziel führen soll. U.a. solltest du (er-)klären, welche Schritte nacheinander vorgesehen sind, welche Techniken eingesetzt werden und was von wem erwartet wird.

 

  • Warum sollen wir das Ziel erreichen? (PAYOFF)
    Schritt drei bringt dich zur Klärung des Nutzens. Was haben wir also davon, wenn wir das Ziel erreichen? Was sind die Vorteile (für den Einzelnen, wie auch für die Gruppe)? Warum sollten wir uns für die Zielerreichung interessieren?

 

Durch die Beantwortung der Fragen hinter diesen 3Ps bekommst du Antworten auf die grundlegen Fragen bei der Zielsetzung. Zudem schaffst du Klarheit über den Weg zum Ziel, wie auch über die Frage “Warum sollten wir den Weg auf uns nehmen?”.
Je klarer und in sich stimmiger deine Antworten auf die 3Ps sind, desto einfacher kannst du das Ziel “vermarkten” und so motiviertere Mitarbeiter bekommen, die gemeinsam das Ziel erreichen wollen!

 

Beispiel: Warum halten wir diese Besprechung ab?

Ein hervorragendes Beispiel für den Einsatz der 3Ps ist das Abhalten von Besprechungen. Denn leider haben noch immer viele Besprechungen keinen klaren Zweck (und damit auch kein Ziel). Dadurch ist auch der Prozess zur Erreichung (der nicht vorhandenen Ziele) nicht klar und letztlich weiß keiner der Beteiligten so recht, was der eigentliche Nutzen der Besprechung sein soll.

Wenn du aber für die Besprechung eine 3P-Klärung vornimmst, sieht das ganze schon völlig anders aus – beispielsweise so:

Der ZWECK unserer Besprechung ist es, die Kundenzufriedenheit mit unserem neuen Produkt zu steigern. Hierzu würde ich euch gerne die Analyse des Kunden-Feedbacks vorstellen. Danach sollten wir Arbeitsgruppen bilden, die nach Lösungen der wichtigsten 3 wichtigsten Feedback-Themen suchen und deren Umsetzung verantworten (PROZESS). Eine höhere Kundenzufriedenheit wird zu mehr Verkäufen des Produkts führen und somit unsere Marktposition stärken, unseren Gewinn steigern und uns so in die Lage versetzen mehr Geld in weitere Innovationen zu investieren. Für uns als Mitarbeiter heißt das: größerer Spielraum bei der Umsetzung neuer Ideen sowie ein sicherer Arbeitsplatz und Bonuszahlungen am Ende des Jahres (NUTZEN). Hat dazu jemand Einwände oder Vorschläge?

Am besten ist es natürlich, wenn du diese Information nicht erst zu Beginn der Besprechung mitteilst, sondern bereits im Vorfeld. Siehe dazu auch die Artikel: Was du gegen ineffektive Meetings tun kannst Teil 1 – Die Vorbereitung und Teil 2 – Die Durchführung!

 

In diesem Sinne: das nächste Mal, wenn du über ein Projekt, eine Besprechung oder eine neue Strategie nachdenkst, beantworte die 3Ps (Purpose, Process, Payoff) und versichere dich, dass du die richtigen Ziele mit dem richtigen Prozess erreichen willst und dass der Nutzen für jeden klar ist.


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