Der Zielbaum – Nur wer sein Ziel kennt, findet seinen Weg

11.03.2015 / Premium, Probleme, ZieleHinterlasse einen Kommentar

Dieser Artikel ist Teil 4 von 4 der Serie Vom Problem zum Ziel in 4 Schritten

Kennst du deine Ziele? Im Ernst: Ich meine, kannst du sie jetzt – in diesem Moment – klar und eindeutig benennen? Wahrscheinlich nicht! So geht es zumindest mir und auch den meisten Menschen, die ich kenne.

Doch Ziele sind eines der wichtigsten Themen (in unserem Leben) überhaupt. Und das nicht erst seit kurzem, sondern seit tausenden Jahren. Denn schon der Philosoph Epiktet wusste:

“Nur wer sein Ziel kennt, findet seinen Weg” (Epiktet)
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Das PDF zur Serie gibt’s am Ende des Artikels!

 

Wer kann seine Ziele klar benennen? Leider die wenigsten!

Eigentlich wissen wir ja auch alle, wie wichtig klare und gut formulierte Ziele sind. Trotzdem sind wir bei der Zieldefinition meisten überraschend nachlässig und schlecht aufgestellt. Oft glauben wir, dass wir unsere Ziele bereits gut genug kennen, aber meist ist dies nicht der Fall.

Wenn du selbst genau hinschaust, dann wird dir sicher in den meisten Situationen bewusst werden, dass du an sich nur eine vage Idee von dem, was du erreichen willst, hast.

Noch schlimmer ist es natürlich, wenn du bei der Überprüfung deiner Ziele feststellst, dass du eigentlich gar nicht wirklich motiviert bist, deine Ziele zu erreichen (evtl. weil sie gar nicht so richtig erstrebenswert sind).

Oder du erkennst sogar, dass deine Ziele gar nicht wirklich zum Problem passen.

Deshalb solltest du dir bei der Zielsetzung sowie bei der Ausformulierung deiner Ziele immer ausreichend Zeit nehmen und die Arbeit auch wirklich gründlich erledigen. Wichtig dabei ist, dass du die Ziele auch wirklich aus deinem Kopf raus und auf Papier bekommst. Meist werden mögliche logische Lücken und Probleme bei deinen Zielen erst durch diesen Prozess des Aufschreibens klar. Denn:

Ziele im Kopf klingen toll, doch erst durch das Aufschreiben kommen die wirklichen Fragen!
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Zieldefinition mit dem Zielbaum

Um nun klare Ziele zu definieren (die auch zum Problem passen), bietet sich der Zielbaum an:

  • Starte mit dem Problembaum, den du im ersten Teil der Serie erarbeitet hast.
  • Vom Problem zum Ziel.
    Transformiere nun die einzelnen Problem-Aussagen zu Zielaussagen. Stelle dir hierbei vor, dass das Problem bereits gelöst ist.
    Beginne am Besten mit dem Kernproblem und mache daraus ein Ziel.
    Aus Ursachen formulierst du dann Lösungsoptionen und aus Auswirkungen die Ergebnisse.So wird beispielsweise aus der Auswirkung “Fortschrittskontrolle schwer möglich” das Ergebnis “Regelmäßiges Monitoring zeigt, ob das Projekt ‘auf Kurs’ ist”.
  • Kontrolle der Zielbaum-Logik.
    Macht der Zielbaum (noch/schon) Sinn? Der Zielbaum basiert auf dem Problembaum und dessen Logik. Nachdem du die Problemformulierungen in Ziele transformiert hast, musst du dir diese Logik des Zielbaums jedoch noch einmal genau anschauen. Sind die Ziele realistisch? Passen die Lösungsoptionen dazu? Muss etwas ergänzt oder entfernt werden?

 

Beispiel: Zielbaum für die Nutzung von systematischem Projektmanagement

Zielbaum - Beispiel

TIPP: Nutze die SMART-Technik, um klare, mess- und überprüfbare Ziele zu definieren.
SMART ist ein Akronym und steht für Spezifisch, Messbar, Akzeptiert, Realistisch und Terminiert. Wie du SMARTe-Ziele definierst kannst du hier nachlesen.

 

Das PDF zur Serie:

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