Wie du mit nur 18 Minuten pro Tag produktiver Arbeiten kannst

23.05.2018 / Buchtipp, Prioritäten, ZeitmanagementHinterlasse einen Kommentar

Wie du mit nur 18 Minuten pro Tag produktiver Arbeiten kannst

Findest du es auch oft schwierig dich zu konzentrieren? Du sitzt an deinem Schreibtisch und willst eigentlich konzentriert an etwas arbeiten. Aber mit Facebook, Twitter, WhatsApp und E-Mails ist das schwieriger als je zuvor. Und in dieser Aufzählung sind die “Störungen” durch deine Kollegen noch gar nicht mit eingeschlossen.

Dein Erfolg hängt zunehmend davon ab, ob du es schaffst dich von diesen ganzen Ablenkungen zu schützen und deinen Fokus nicht alle paar Minuten zu verlieren. Doch wie sollst du das schaffen?

Im folgenden Artikel stelle ich dir 18 Minutes von Peter Bregman* vor. In diesem Buch stecken viele tolle Tipps, wie du mit nur 18 Minuten pro Tag deinen Fokus finden und behalten kannst und so die wirklich wichtigen Dinge erledigen kannst!

 

Jeder Tag auf Autopilot hält dich von den richtigen und wichtigen Dingen ab

Der erste Schritt zu einem produktiven Tag ist die Erkenntnis, dass du nicht alles erledigen kannst, was du eigentlich tun solltest. Denn die Zeiten in denen du deine ToDo-Liste vollständig abarbeiten kannst sind ein für alle mal vorbei. Sobald du einige Aufgaben erledigt hast, rutschen mindestens gleich viele von dem riesigen Berg von “Das müsste mal getan werden”-Aufgaben nach.

Um aber von dieser Last nicht erdrückt zu werden, ist es wichtig zu erkennen, dass du wichtige von unwichtigen – und letztlich auch dringende von nicht dringenden – Aufgaben trennen musst. Für wichtige Aufgaben solltest du deine Energie aufwenden und die unwichtigen Aufgaben im Zweifel verschieben oder gar nicht erledigen.

Diese Erkenntnis ist auch die Grundlage der Eisenhower-Matrix.

Die meisten von uns wachen aber bereits morgens auf und sind eigentlich schon zu spät dran … der “Snooze”-Taste des Weckers sei dank! Aber wie willst du einen produktiven Tag erreichen, wenn du schon morgens auf Autopilot durch die Gegend hetzt und dir keine Zeit mehr nehmen kannst, um die wichtigen von den unwichtigen Dingen zu trennen?

Aber nur diese “Freiheit” – d.h. darüber nachzudenken, was getan werden muss, um wirklich einen produktiven Tag zu haben – kann dich aus den Zwängen deines gehetzten Alltags befreien und dir zu mehr Produktivität verhelfen.

Leider stecken wir hier aber in einem Teufelskreis, denn:

  • wir haben doch sowieso schon keine Zeit
  • und deshalb können wir uns ja auch keine Zeit für unsere Tagesplanung nehmen.
  • Dadurch arbeiten wir aber nicht an den richtigen und wichtigen Themen, sondern an den Themen, die am lautesten “HIER” schreien!
  • Dadurch haben wir noch mehr Stress und noch weniger Zeit.

Doch diesen Teufelskreis kannst du mit dem 18 Minuten Ritual von Peter Bregman* durchbrechen. Nur 18 Minuten pro Tag reichen nämlich aus, um deinen Fokus zu finden und diesen über den gesamten Tag auch zu behalten. Und diese 18 Minuten sollte sich auch der Gestressteste unter uns freischaufeln können.

 

Das 18 Minuten Ritual für einen produktiven und fokussierten Tag

Die erste Aufgabe in diesem Ritual ist die Erstellung deines Tagesplans. Dafür reichen schon 5 Minuten deiner Zeit völlig aus. Überlege dir also jeden Morgen, was du an diesem Tag erledigen musst, um deinen Zielen einen großen Schritt näher zu kommen. Zusätzlich solltest du dir aber auch eine “Ignorieren”-Liste oder “Not ToDo”-Liste erstellen, auf denen du notierst, was du heute nicht tun solltest. Denn das wird dir helfen auf deinem produktiven Weg zu bleiben.

Der nächste Schritt besteht darin, dir während des Tages jede Stunde eine Minute Pause zu gönnen. Denn durch die ganzen Ablenkungen, die auf uns einprasseln, ist es leicht den Fokus zu verlieren. Durch die stündlichen Pausen kannst du dir über deinen Fortschritt bewusst werden und ggf. nötige Kurskorrekturen vornehmen. Nach dieser einen Minute kannst du mit korrigierter Ausrichtung produktiv weiterarbeiten. Und an einem durchschnittlichen 8-Stunden-Tag musst du dafür insgesamt nur 8 Minuten aufwenden.

Ein tolles Hilfsmittel, um dich stündlich an diese Kurskorrektur-Pause zu erinnern ist: Awareness. Dieses kostenlose Programm spielt dir nach jeder Stunde den Gong einer Klangschale ab. Dadurch wirst du daran erinnert, dir eine Minute Pause zu nehmen. Durch den unaufdringlichen Klang, wirst du aber nicht so aus deiner Konzentration gerissen, wie wenn du dir einen einfachen Wecker stellen würdest.

Der letzte Schritt – am Ende des (Arbeits-)Tages – ist es, dir weitere fünf Minuten zur Rekapitulation deines Tages zu nehmen. Diese Zeit solltest du nutzen, um darüber nachzudenken, was im Laufe des Tages funktioniert hat und was nicht. Am besten schreibst du dir die Fehler, aber auch die guten Dinge auf, denn solche lessons learned sind dein Schlüssel zum langfristigem Erfolg.

 

Fazit: 18 Minuten reichen aus, um produktiver und erfolgreicher zu werden

Wie du siehst, ist das 18-Minuten-Ritual, das uns Peter Bregman in seinem Buch “18 Minutes: Find Your Focus, Master Distraction and Get the Right Things Done”* vorstellt, weder enorm zeitaufwändig, noch schwer umzusetzen. Und dadurch, dass du täglich wirklich nur 18 Minuten Zeit dafür aufwenden musst, zählt auch die Entschuldigung: “Dafür habe ich keine Zeit” nicht.

Das einzige, was du letztlich brauchst, ist der Willen und die Disziplin, um aus diesem Ansatz eine wirkliche Routine werden zu lassen. Und wie du das erfolgreich durchziehen kannst, erfährst du im Artikel “Neue Gewohnheiten verankern (mit der 30 Tages Challenge)”.


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